Petersweg - ein beschwerliches Thema?

Veröffentlicht am 09.07.2012 in Ortsverein

Carl Peters, deutscher Kolonialist

Im Rahmen einer Vorstandssitzung des SPD-Ortsvereins Großdeinbach wurde auch das leidige Thema Petersweg im Rehnenhof angesprochen.
Es hat den Anschein, als sollte diese Angelegenheit totgeschwiegen und still beerdigt werden. Man wird sich doch nach der Maria-Kahle–Geschichte nicht schon verausgabt haben. Und genau das darf nicht passieren.

Carl Peters war ein rabiater Rassist und Psychopath, der sich vor allem durch brutale Unterdrückung der einheimischen Bevölkerung im damaligen Deutsch-Ostafrika hervorgetan hat.
Sein Treiben wurde letztlich seinen Zeitgenossen und sogar den kaiserlichen Behörden zuviel – er wurde unehrenhaft entlassen und verlor seine Pensionsansprüche.
Dieser Tatbestand wurde durch Adolf Hitler 1937 aufgehoben, anschließend wurde Peters durch die Benennung vieler Straßen nach seiner Person geehrt. Auch in Schwäbisch Gmünd. Andernortes wurde sein Name längst getilgt, jedoch nicht in Schwäbisch Gmünd.
Die zwei Vertreter des OV im Gmünder Jugendgemeinderat, Alexander Relea-Linder und Joachim von Streit wollen sich der Angelegenheit noch einmal annehmen und hoffen, dass auch andere Mitglieder dieses Gremiums sensibel genug sind, die Dringlichkeit und Brisanz dieses Themas zu erkennen.

Bernd Grabert

 


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